Termine

Mo Dez 17 @08:00 - 22:00
Imker Gesprächsrunde im Lehrbienenstand 19:00
Do Dez 27 @12:00 - 22:00
Private Feier
Di Jan 08 @19:00 - 22:00
Imker - Gesprächsrunde
Mi Jan 09 @19:00 - 22:00
Generalversammlung
So Jan 13 @14:00 - 22:00
Winterwanderung

Aktivitäten des Vereins

Sechs Im­ker ha­ben sich zu­sam­men­ge­tan, um ih­ren Ho­nig auf dem Wo­chen­markt an­zu­bie­ten

Von Kers­tin Schu­ma­cher

Roßdorfer Imker auf dem Darmstädter WochenmarktDer Darm­städ­ter Wo­chen­markt ist mitt­wochs um ei­ni­ge Be­schi­cker rei­cher. Seit Kur­zem bie­ten Son­ja Höhn, Ti­lo Schmidt, Ste­fan Fuchs, Jo­chen Mül­ler, Wer­ner Fich­ter und In­ge­borg Rot­tin­ger in wech­seln­der Be­set­zung ih­re Ho­ni­ge aus Darm­stadt und dem Um­land feil. „Wir wol­len den Darm­städ­tern Ho­nig an­bie­ten, des­sen Nek­tar von Blü­ten aus ih­rer na­hen Um­ge­bung stammt“, er­klärt Wer­ner Fich­ter.

So ste­hen die Bie­nen­völ­ker der Im­ker bei­spiels­wei­se in der Heims­tät­ten­sied­lung oder im Schre­ber­weg na­he dem Bürg­er­park oder im Au­müh­len­weg im Nor­den Ar­heil­gens. Wei­te­re Völ­ker ste­hen in Bi­cken­bach, Ober-Be­er­bach und Groß-Um­stadt. Der Flug­ra­di­us der Bie­nen be­trägt et­wa drei Ki­lo­me­ter rund um ih­ren Stock. „Des­halb kann es gut sein, dass ein Kun­de bei uns Ho­nig kauft und die Bie­nen zu­vor in des­sen Gar­ten den Nek­tar ge­sam­melt ha­ben“, sagt Jo­chen Mül­ler.

Hans und die Honig-SchleuderAm Sonntag, dem 10.06.2018, fand unser alljährlicher “Tag der offenen Tür“ statt, der wieder viele interessierte Gäste und alte Bekannte anlockte.
Hans König begeisterte Groß & Klein an der Honigschleuder für das goldene Lebenselexier der Bienen und rundete das Erlebnis mit einem oder auch mehreren Probier-Löffelchen des süßen Saftes ab.
Werner Hofmann stand allen Interessierten im Bienenhaus an der Glasbeute mit Rat und Tat zur Seite. Er beantwortete Fragen und informierte fröhlich über das Leben der Honigbienen.
Für eine weitere zufriedene Gästebetreuung sorgten Susanne Ehrenreich, die sich sichtlich über diese für sie neue Aufgabe freute, sowie Heinz Reichel, Norbert Fritz und Manfred Maiwald, die auch Fragen rund um das Thema Imkerei und Bienen beantworteten.

glyphosatfrei 201803

Die Roßdörfer Imkerinnen und Imker würden es sehr begrüßen, wenn die Gemeinde Roßdorf eine glyphhosatfreie und pestizidfreie Gemeinde würde. Dem dramatischen Insekten-, Schmetterling- und Bienensterben müssen Taten entgegengesetzt werden. Die Imkerinnen und Imker, sowie der Vorstand des Bienenzuchtvereins Roßdorf  appellieren an die Verantwortung der Kommunalpolitiker für die Menschen und die Umwelt.

Glyphosat ist mitverantwortlich für den Verlust der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft und somit für das Insekten- und Bienensterben. In der Landwirtschaft als auch in den Kommunen und Hobbygärten gibt es umweltfreundliche Alternativen zu Glyphosat. Blütenreich und ohne Gift – das sollte das Motto aller Städte und Gemeinden sein.

Es war ein sehr interessanter Tag für uns alle. Der Gärtnermeister hat sich über die wissbegierige Gruppe gefreut.
Vielen Dank an Werner Fichter für die Idee und Organisation der Excursion.

viele Grüße von Manfred Maiwald



Liebe Imkerkollegen,

nicht nur unsere Bienen können es, auch wir können ausfliegen, allerdings um Eindrücke und Informationen zu sammeln.

Am 17.09. 2017 steht uns Harald Sauer, ein Gärtnermeister der Stadt Ludwigshafen, zur Verfügung, um uns die wunderschönen Staudenpflanzungen am Hauptfriedhof und im Ebert-Park vorzustellen. Harald Sauer ist ein wirklicher Meister seines Faches. Er hat diese Staudenpflanzungen selbst geplant und mit seinem Team in den Flächen umgesetzt. Herausgekommen sind Staudenpflanzungen, die das ganze Jahr über blühen und auch mit ihrem Blattwerk und den Fruchtständen überzeugen. Ohne dass er das geplant hat, stellen diese Flächen eine durchgehende Nahrungsquelle für viele Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten dar.

Davon wollen wir uns überzeugen, um es später vielleicht in unseren eigenen Gärten umzusetzen. Deshalb lautet das Motto unserer Fortbildungsveranstaltung:

Blühende Stauden in unseren Gärten und ihre Wirkung auf Wild- und Honigbienen sowie andere Insekten.

Die Führung wird ca. 2-3 Stunden dauern, je nach unserem Interesse vielleicht auch länger. Sie endet im Ebert-Park und dort können wir im Turm-Restaurant anschließend einen kleinen Imbiss oder Kaffee und Kuchen zu uns nehmen.

Es beginnt um 10.30 Uhr in Ludwigshafen. Wir fahren mit dem Bus, so dass mit einer Abfahrt zwischen 8.30 - 9.00 Uhr zurechnen ist.

Jetzt wo unsere Bienen schon angefangen haben ersten Nektar und Pollen zu sammeln, haben 11 Imker das Resultat ihrer Arbeit im Winter verteilt:

beutenbaugruppe01

Im letzten November haben wir uns zum ersten Mal getroffen, um die Organisation unseres Vorhabens „Beuten selber bauen“ zu besprechen und um die ersten Termine festzulegen.Es wurden Bretter aus Weymouths-Kiefer (Strobe) beim Sägewerk Gehrisch in Hoxhohl bestellt, die auch bald geliefert wurden. Dann ging es ans Sägen und schleifen. Die Unmengen an Brettern die dabei anfielen haben uns selbst überrascht und sicher hat sich mancher gewundert, dass unser Vereinsheim so nach und nach sich zu einem Holzlager verwandelte.

Wenn man nicht jedes Jahr die Bäume schneidet, wird es eine Holzfälleraktion. Aber mit den fünfzehn fleissigen Imkern, unter fachlicher Anleitung von Werner Fichter, waren wir schon nach drei Stunden fertig und konnten uns am Samstag an der warmen Fleischwurst laben. So eine Gruppenarbeit macht einfach allen Spaß.

Demnächst müssen wir uns um unseren Innenbereich kümmern, der den Winter über gelitten hat.

obstbaumschnitt

Zu Gast war Frau Dr. Eva Distler, Biologin, die uns beraten hat, was für Blütenmischungen auf der Wiese geeignet sind. Das Projekt für dieses Jahr wird sein, drei Blühstreifen zwischen den Baumreihen anzulegen.

 

Standschau Fichter 2016 154Über 30 Jahre planten und bepflanzten Ingeborg Rottinger und der Garten- und Landschaftsplaner Werner Fichter ihren 3000 qm großen Garten im Schreberweg in Darmstadt. Die Roßdörfer Imker besuchten diesen Garten und begutachteten die sieben Bienenvölker. Die Honigräume sind voll mit Honig und können geschleudert werden.
Der Garten ist geprägt von verschiedenen Staudenbeeten, blühenden Wiesenflächen, Bäumen und Hecken, Obstbäumen und Beerensträuchern, Nutzgarten und Gewächshaus. Die sieben Bienenvölker finden hier und in den umliegenden Schrebergärten einen gedeckten Tisch. Die Imker konnten die friedlichen, geöffneten Bienenvölker ohne Schutzanzug begutachten und fachsimpelten anschließend einige Stunden bei Steak vom Grill sowie Kaffee und Kuchen,

P1150398 400 400Liebe Imkerkollegen,

nachdem Stefan die Pflanzaktion Anfang April schon gut beschrieben und kommentiert hat möchte ich hier nun noch ein paar fachliche Aspekte aufführen.
Zuerst aber wollte ich auch noch einmal sagen wie gut das in unserem Verein funktioniert wenn etwas in die Tat umgesetzt werden soll. Zu den beiden Einsätzen waren wirklich viele Imker da und es wurde in wenigen Stunden immer eine Menge Arbeit erledigt.

Eine Gefahr für Mensch und Umwelt?

RiesenbärenklauNeophyten sind Pflanzen, die aus anderen Ländern eingeschleppt wurden, sich bei uns ausbreiten und die heimischen Pflanzen verdrängen. Imker mögen diese Pflanzen, da sie besonders in trachtarmen Zeiten bei uns blühen und so die Bienen mit Pollen und Nektar versorgen. Zu den zuletzt eingewanderten Neophyten gehört der Riesen-Bärenklau aus dem Kaukasus, der von Landwirten und Naturschützern heftig bekämpft wird, da er zudem bei Berührung im Zusammenhang mit dem Sonnenlicht zu heftigen, schmerzhaften Hautreizungen führt. Weitere Neophyten sind unter anderem das Indische Springkraut, weit verbreitet an Bach- und Flussläufen und die kanadische Goldrute.

Am 15.04.2016 wird Dr. Pia Aumeier auf Einladung des Bienenzuchtvereins um 19.00 Uhr im Sonnensaal in Roßdorf über die Chancen und Risiken der Neophyten sprechen. Pia Aumeier ist Biologin an der Ruhruniversität Bochum mit Schwerpunkt Bienenforschung.

 -------------------------------------------
der Vortrag im Sonnensaal war bei über einhundert Besuchern gut angekommen. Dr. Pia Aumeier hielt einen kurzweiligen und überaus spannenden Vortrag, der natürlich bei den Bienen endete. Ein Großteil der bei uns vorkommenden Pflanzen, von der Blume bis zu den Bäumen, wurde eingeschleppt. Viele Arten schafften es, hier heimisch zu werden, andere können nur mit Hilfe des Menschen bestehen bleiben. Einige verdrängen auf Grund ihrer Robustheit und Anpassungsfähigkeit einheimische Pflanzen. Oftmals ist das pflegende Eingreifen des Menschen kontraproduktiv und hilft den Fremdlingen. Das Indische Springkraut kommt in seiner Heimat nur in einem Tal vor; bei uns gibt es dieses inzwischen an allen Bachläufen. Imker haben bei der Verbreitung heimlich mitgeholfen. Es ist ja auch eine gute Trachtpflanze - gerade im Hochsommer. Das gleiche gilt auch für den Riesen-Bärenklau. Gefährlich? Ja, wenn man ihn bewusst berührt und sich dann in die Sonne legt gibt es massive Hautverbrennungen. Aber da kann man doch gegensteuern, wenn man sich der Gefahr bewußt ist.
Resumee: Neophyten sind keine Seuche, die es auszurotten gilt, sondern eine Bereicherung unserer heimischen Flora, mit denen man gut leben kann.

2015 03240035 breit

2015 03240013 300x300Über zehn Vereinsmitglieder/innen sind am Dienstag Morgen (24.2), bewaffnet mit allerlei Werkzeug und Maschinen, zur Umgestaltung des Vereinsgeländes angetreten. Bei bestem Wetter, eigentlich war Regen angesagt, und super Stimmung wurde tatkräftig gegraben, geeggt, geschnitten und gepflanzt.