Aktivitäten des Vereins

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Das Ortskernfest von Roßdorf ist jetzt zwei Wochen her. Alle Reinigungs-Arbeiten sind beendet und der Alltag ist wieder eingekehrt. Wir waren mit unserem wieder Stand kräftig dabei und haben so auch zum Gelingen dieser Veranstaltung der Gemeinde beigetragen. 

Garten in Wallertsheim33 Imker fanden sich ein, um mit dem Bus einen schönen Garten in Wallertsheim, Rheinhessen, zu besichtigen. Unser Werner Fichter hatte die Idee und uns angemeldet.

Der Garten wird von zwei Nebenerwerbsgärtnern, Ehrbrecht und Gaißl, bewirtschaftet. Er ist 18000 m2 groß wobei ca. 5000 m2 für ca. 100 Hühner reserviert sind. Früher war das mal eine Weihnachtsbaumplantage, die in den letzten Jahren von den beiden in einen Garten mit eigenem Charakter angelegt wurde. Im Garten gibt es nur Regenwasser und deshalb wurden viele Flächen als Trockenstaudenbereiche angelegt. Es gibt große Wiesenflächen, so dass auch Imkerfamilien mit Kindern mitkommen können. Die Kinder finden bestimmt viel Platz zum schauen und spielen.

Die Imker hatten ausreichend Zeit, sich im Garten umzusehen, Anregungen zu sammeln und Pflanzen zu kaufen, was auch ausreichend genutzt wurde.

Zum Mittagessen fuhren wir dann nach Gau-Algesheim in ein Weingut. Hier wurde dann von einer Gruppe eine Weinprobe wahrgenommen, wobei auch der Kauf von Wein möglich war.

Gegen 19:00 waren wir dann wieder zuhause und konnten auf einen schönen Sonntag zurückblicken.

 

Biene besucht Blüte am Tag der Offene Tür beim Bienenzuchtverein RoßdorfWie jedes Jahr zeigten die Imker vom Bienen­zucht­verein Roßdorf und Umgebung, was an ihrem Lehrbienenstand alles gemacht wird. Neu in diesem Jahr war die Vorstellung einer sog. Klotz­beute. Diese soll die Bienen­wohnung nach­bilden, die den Bienen Jahr­millionen vorher als Behausung diente: nämlich einen hohlen Baum­stamm. Die Imker wollen die Ent­wicklung eines Schwarmes, der in diese Behausung ein­gezogen ist, beobachten. Der hintere Teil der Höhle ist verglast, so dass eine ungestörte Beobachtung möglich ist. Die Bienen sollen darin ihre Waben bauen, wie sie wollen; ohne dass der Imker ihnen eine Vorgabe macht wie in den üblichen Beuten. Den Honig will man nicht entnehmen, jedoch wird eine Behandlung gegen die Varroa-Milbe unumgänglich sein, um das Über­leben des Volkes im Winter zu sichern.

2. Hessicher Imkerpreis-Nachwuchspreis 2019 In Bad Schwalbach fand der 50. Hessische Imkertag statt. Im Rahmen der Feierlichkeiten überreichte Ministerin Priska Hinz die Urkunde für den 2. Preis an den Bienenzuchtverein Roßdorf und Umgebung, vertreten durch seinen Vorsitzenden Manfred Maiwald.

Zum dritten Mal in seiner Geschichte wurde der Verein damit vom Hessischen Umweltministerium geehrt. Den 1. Preis gewann der Imkervereinen aus Kirchhain, den 3. Preis erhielt der Imkerverein Bad Schwalbach.

Der Preis wurde vergeben für das Engagement und Förderung des Imkernachwuchses. Der Roßdorfer Verein ist einer der größten von den 162 Hessischen Imkervereinen. Er wurde 1898 gegründet und widmet sich der Vermehrung und Verbreitung der europäischen Honigbiene. Über 200 Imker aus Roßdorf und Umgebung nutzten das Engagement des Vereins, um sich praktisch und theoretisch weiterzubilden.

 Immengarten am Stetteritz
Imker Norbert Fritz vom Bienenzuchtverein Roßdorf lädt zu einem Gang durch seinen Immengarten am Stetteritz ein. Die Führung steht unter dem Thema: „Neophyten im Bienengarten".

Termin: Sonntag, den 14. Juli 2019 um 10.00 Uhr

Treffpunkt: Bushaltestelle Stetteritz in Gundernhausen gegenüber dem Friedhof

Der Bienengarten ist 3000 qm groß und enthält zahlreiche über 50 Jahre alte Obstbäume und 10 Bienenvölker verteilt in 4 Kleingruppen. Außerdem beherbergt er Pflanzen unter anderem aus Nordamerika, Kanada, China, Japan, dem Kaukasus und Sibirien. (nf)

 

klotzbeuten 02Am 22. (15-18 Uhr)und 23. März (10-16 Uhr) beginnen sechs imkerinnen und Imker des Roßdörfer Bienenzuchtvereins mit dem Bau von Klotzbeuten. Wer Interesse hat kann gerne mal vorbeikommen. Zuschauen und fachsimpeln ist erwünscht, eigene Erfahrungen werden gerne aufgenommen. Das Ganze findet auf dem Gelände des Roßdörfer Bienenzuchtvereins statt.

Neun Klötze liegen bereit, um zu neuen Bienenhöhlen ausgebaut zu werden. Eine Klotzbeute wird auf dem Gelände des Vereins aufgestellt. Die anderen bei den jeweiligen Imkern.

Die Beuten sollen zur kommenden Schwarmzeit fertig sein damit die Völker gleich einziehen können.

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Sechs Im­ker ha­ben sich zu­sam­men­ge­tan, um ih­ren Ho­nig auf dem Wo­chen­markt an­zu­bie­ten

Von Kers­tin Schu­ma­cher

Roßdorfer Imker auf dem Darmstädter WochenmarktDer Darm­städ­ter Wo­chen­markt ist mitt­wochs um ei­ni­ge Be­schi­cker rei­cher. Seit Kur­zem bie­ten Son­ja Höhn, Ti­lo Schmidt, Ste­fan Fuchs, Jo­chen Mül­ler, Wer­ner Fich­ter und In­ge­borg Rot­tin­ger in wech­seln­der Be­set­zung ih­re Ho­ni­ge aus Darm­stadt und dem Um­land feil. „Wir wol­len den Darm­städ­tern Ho­nig an­bie­ten, des­sen Nek­tar von Blü­ten aus ih­rer na­hen Um­ge­bung stammt“, er­klärt Wer­ner Fich­ter.

So ste­hen die Bie­nen­völ­ker der Im­ker bei­spiels­wei­se in der Heims­tät­ten­sied­lung oder im Schre­ber­weg na­he dem Bürg­er­park oder im Au­müh­len­weg im Nor­den Ar­heil­gens. Wei­te­re Völ­ker ste­hen in Bi­cken­bach, Ober-Be­er­bach und Groß-Um­stadt. Der Flug­ra­di­us der Bie­nen be­trägt et­wa drei Ki­lo­me­ter rund um ih­ren Stock. „Des­halb kann es gut sein, dass ein Kun­de bei uns Ho­nig kauft und die Bie­nen zu­vor in des­sen Gar­ten den Nek­tar ge­sam­melt ha­ben“, sagt Jo­chen Mül­ler.

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Die Roßdörfer Imkerinnen und Imker würden es sehr begrüßen, wenn die Gemeinde Roßdorf eine glyphhosatfreie und pestizidfreie Gemeinde würde. Dem dramatischen Insekten-, Schmetterling- und Bienensterben müssen Taten entgegengesetzt werden. Die Imkerinnen und Imker, sowie der Vorstand des Bienenzuchtvereins Roßdorf  appellieren an die Verantwortung der Kommunalpolitiker für die Menschen und die Umwelt.

Glyphosat ist mitverantwortlich für den Verlust der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft und somit für das Insekten- und Bienensterben. In der Landwirtschaft als auch in den Kommunen und Hobbygärten gibt es umweltfreundliche Alternativen zu Glyphosat. Blütenreich und ohne Gift – das sollte das Motto aller Städte und Gemeinden sein.

Es war ein sehr interessanter Tag für uns alle. Der Gärtnermeister hat sich über die wissbegierige Gruppe gefreut.
Vielen Dank an Werner Fichter für die Idee und Organisation der Excursion.

viele Grüße von Manfred Maiwald



Liebe Imkerkollegen,

nicht nur unsere Bienen können es, auch wir können ausfliegen, allerdings um Eindrücke und Informationen zu sammeln.

Am 17.09. 2017 steht uns Harald Sauer, ein Gärtnermeister der Stadt Ludwigshafen, zur Verfügung, um uns die wunderschönen Staudenpflanzungen am Hauptfriedhof und im Ebert-Park vorzustellen. Harald Sauer ist ein wirklicher Meister seines Faches. Er hat diese Staudenpflanzungen selbst geplant und mit seinem Team in den Flächen umgesetzt. Herausgekommen sind Staudenpflanzungen, die das ganze Jahr über blühen und auch mit ihrem Blattwerk und den Fruchtständen überzeugen. Ohne dass er das geplant hat, stellen diese Flächen eine durchgehende Nahrungsquelle für viele Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten dar.

Davon wollen wir uns überzeugen, um es später vielleicht in unseren eigenen Gärten umzusetzen. Deshalb lautet das Motto unserer Fortbildungsveranstaltung:

Blühende Stauden in unseren Gärten und ihre Wirkung auf Wild- und Honigbienen sowie andere Insekten.

Die Führung wird ca. 2-3 Stunden dauern, je nach unserem Interesse vielleicht auch länger. Sie endet im Ebert-Park und dort können wir im Turm-Restaurant anschließend einen kleinen Imbiss oder Kaffee und Kuchen zu uns nehmen.

Es beginnt um 10.30 Uhr in Ludwigshafen. Wir fahren mit dem Bus, so dass mit einer Abfahrt zwischen 8.30 - 9.00 Uhr zurechnen ist.

Jetzt wo unsere Bienen schon angefangen haben ersten Nektar und Pollen zu sammeln, haben 11 Imker das Resultat ihrer Arbeit im Winter verteilt:

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Im letzten November haben wir uns zum ersten Mal getroffen, um die Organisation unseres Vorhabens „Beuten selber bauen“ zu besprechen und um die ersten Termine festzulegen.Es wurden Bretter aus Weymouths-Kiefer (Strobe) beim Sägewerk Gehrisch in Hoxhohl bestellt, die auch bald geliefert wurden. Dann ging es ans Sägen und schleifen. Die Unmengen an Brettern die dabei anfielen haben uns selbst überrascht und sicher hat sich mancher gewundert, dass unser Vereinsheim so nach und nach sich zu einem Holzlager verwandelte.