Die Asiatische Hornisse

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) ist eine invasive Hornissenart aus Südostasien, die in Europa im Jahr 2004 zum ersten Mal in Südfrankreich nachgewiesen wurde. Sie hat sich in Teilen Europas ausgebreitet und breitet sich mittlerweile auch in Deutschland aus.

Da sie im letzten Jahr bereits vermehrt im Kreis Bergstraße aufgetreten ist, ist damit zu rechnen, dass es in diesem Jahr erste Nester in Darmstadt und Umgebung geben wird. Zeit also den Blick dafür zu schärfen und Aufklärungsarbeit sowie rasche Meldung von gesichteten Asiatischen Hornissen und Nestern in den Vordergrund zu stellen.

Hier erfährst du mehr über die Asiatische Hornisse.

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie – Meldeportal.

Anmeldung der Imkerei / Bienenständen bei der zuständigen Veterinär-Behörde

Wenn Ihr sicher seid, dass Ihr Bienen halten wollt oder bereits eigene Bienen haltet, meldet Euch mit diesem Meldebögen beim zuständigen Veterinäramt an. Dies ist Pflicht und auch Voraussetzung für den Erhalt der Betriebsnummer! Ohne Betriebsnummer könnt Ihr keine EU-subventionierte Schulungen buchen oder DIB Etiketten bestellen!

Falls Ihr mehrere Bienenstände habt oder haben werdet, meldet Ihr Euch bei dem Veterinäramt an, wo Euer Haupt-Bienenstand liegt. Dieser kommt zu Oberst in die Meldeliste. Der Hauptbienenstand entscheidet über die Zuständigkeit des Veterinäramtes und die Betriebsnummer. Dazu tragt Ihr alle weiteren Bienenstände nachrangig auf der Meldeliste ein.

Solltet Ihr noch keine eigenen Bienen haben, tragt Ihr Euren voraussichtlichen Bienenstand ein und die voraussichtliche Zahl der Völker. Unter der Liste vermerkt Ihr, ab wann Ihr Eure Völker plant und dass direkt nach Erhalt das Gesundheitszeugnis eingereicht wird. Achtet daher immer darauf, dass Ihr bei Kauf ein Gesundheitszeugnis erhaltet! Eine Betriebsnummer erhaltet Ihr nach dieser Anmeldung!

Der Normalfall:
Ihr kauft Euch vom Verein oder von Privat Bienenvölker und erhaltet das dazugehörige Gesundheitszeugnis. Ihr verbringt die Völker an Euren Bienenstand. Nun meldet Ihr Euch binnen 2 Wochen mit dem Meldeformular beim zuständigen Veterinäramt an. Eine Kopie des Gesundheitszeugnisses fügt Ihr bei. Anmeldung postalisch oder (nach Scan) via E-Mail. Ihr erhaltet im Nachgang Eure Betriebsnummer. Sollte diese nicht automatisch mitgeteilt werden, erhaltet Ihr sie auf Anfrage (E-Mail) beim Veterinäramt.

Beide Veterinärämter haben ihren Sitz in der Rheinstrasse 67! Achtet darauf, dass Ihr mit dem Richtigen Veterinäramt kommuniziert!

Winterwanderung am Sonntag, den 28. Januar 2024

Mit unserer Winterwanderung wollen wir am 28.01.24 eine liebgewordene Tradition fortsetzen. Für dieses Jahr haben wir eine Route durch den Wald zur „Fischerhütte“ vorbereitet. Wir werden auf dem 2,4 Km langen und abwechslungsreichen Hinweg an Teichen, Bachläufen und Quellbrunnen vorbeikommen. In dem abwechslungsreichen Mischwald können wir diverse Baumriesen bewundern und bestimmen.

An der Fischerhütte angekommen, warten dort ab 15.00 Kaffee und Kuchen auf uns. In unserem Vereinsheim bestehen WC – baustellenbedingt Ende Januar zu viele Einschränkungen. Sollte die Zeit reichen, können wir auf dem Rückweg einen Waldlehrpfad bewandern. Die Gesamtstrecke beträgt dann 7 Km.

Die von uns begangenen Wege sind fast ausschließlich gut befestigte, trockene Hauptwege. Für diejenigen, die nicht mitlaufen können, ist die Fischerhütte über die Landstraße K141 und einen geschotterten Waldweg auch gut mit dem Auto zu erreichen. Parkplätze sind vorhanden.

Wir treffen uns am 28. Januar um 14.00 in Roßdorf auf dem Parkplatz „am Ludwigsteich“ und werden gegen 17.00 zurück sein. Wir hoffen auf bestes Wetter, rege Teilnahme und wünschen allen einen guten Start in die Bienensaison 2024!

Euer Vorstand

Honigverkostung 2023

In der Vorweihnachtszeit fand unsere 5. Honigverkostung für Vereinsmitglieder statt.
Die jährliche Honigverkostung hat sich im Verein als ein herausragendes, gesellschaftliches und kulinarisches Event etabliert. Erstmals nahmen auch Gäste aus dem privaten Umfeld unserer Imker teil.

Wie schon Tradition, stießen wir mit einem kräftigen Rieslingsekt, auf das Honigjahr 2023 an. Dieses Jahr war, trotz Hitze und einer 3-wöchigen Regenperiode ab Mitte Juli, ein gutes Honigjahr. Bei geringem Wasseranteil war die Qualität vieler Honige überdurchschnittlich. Das spiegelte sich in den mitgebrachten Honigen der Vereinsmitglieder wider. Mengenmäßig war das Jahr 2023 eher unterdurchschnittlich, was wohl auch an dem kühlen Vorfrühling lag, das nur wenige gute Trachttage zuließ.

Die Verkostung startete mit Frühlingsblütenhonigen. Obstblüte, Ahornblüte, Löwenzahn und Rapsblüte prägen die blumigen Grundaromen. Die Textur wird durch feine natürliche Kristalle bestimmt. Rührt der Imker seine Frühlingsblütenhonige, lässt sich eine sehr feine, weiche Textur erzielen. In der Folge verkosteten wir kräftige Sommerblüten-Honige. Aromen von Lindenblüten, Kornblumen, Brombeeren aber auch Anteile von Blatthonigen (z.B. Eiche) konnten herausgeschmeckt werden. Einige der überwiegend dunkleren Honige waren noch flüssig, andere kristallisierten bereits im gröberen Spektrum. Würzige Sortenhonige folgten: Bärlauchblütenhonig mit leichter Zimt – und Zwiebelnote, Fenchelhonig mit typischen Kräuteraromen, Waldhonig mit kräftiger Caramelnote, sowie herber Edelkastanienhonig. Ein französischer Buchweizenhonig, bildete mit seiner starken malzigen Note den Abschluss.

Man mag sich fragen, wie es gelingt, in direkter Abfolge die unterschiedlichsten Aromen aus den Honigen herauszuschmecken. Hierfür ist ein Neutralisieren der Geschmackssinne, wie bei einer Weinprobe, unerlässlich. Diverse Brot- Käse- Schinken- und Obstsorten sind hierfür sehr hilfreich. Damit war die große Tafel in unserer Imkerhütte wieder reichlich gedeckt. Alle Honige waren von intensivem Geschmack und bester Qualität, viele in liebevoll gestalteten, individuellen Etiketten präsentiert, andere im klassischen DIB-Glas des Deutschen Imkerbundes. Zusätzlich konnten in diesem Jahr 2 Honige verkostet werden, die bei der Honigprämierung des Landes Hessen, die Plätze 2 und 3 belegten.

Voraussetzung für ein erfolgreiches Imkern und das Ernten hochwertiger Honige ist die fachgerechte Pflege gesunder Bienenvölker. Unerlässlich ist die Beobachtung von Wetter und standortbezogenem Blühkalender. Anfang und Ende einer bestimmten Tracht ermöglichen das Ernten von markanten Sortenhonigen. Ein Wassergehalt von deutlich unter 18% ist Voraussetzung für den Zeitpunkt der Honigernte. So lässt sich eines der kostbarsten Erzeugnisse aus der Natur, unverfälschter Bienenhonig, ins Glas bringen.

Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste Honigverkostung und sind gespannt auf das Honigjahr 2024. Hierfür wünschen wir allen unseren Imkern eine gute Hand und viel Erfolg! Unseren Kunden wünschen wir einen Hochgenuss an unverfälschtem und regionalem Bienenhonig!

Jochen Müller (2.Vorsitzender BZV Roßdorf)

Gemütliches Kaffeetrinken im Vereinsheim

Mit einer gemütlichen Runde bei Kaffee und selbstgebackenen Torten feierten wir am 12. November die Senioren unseres Vereines. Für Heinz Reichel und Werner Hofmann gab es bei dieser Gelegenheit eine ganz besondere und seltene Ehrung, die Verleihung einer Urkunde für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit!

Auch allen anderen Senioren des Vereines möchten wir ganz herzlich danken! Danken für die enorme Arbeit, die in vielen Jahren für den Verein geleistet wurde! Durch unermüdliches Wirken haben wir ein tolles Vereinsheim und für unsere Vereinsarbeit Voraussetzungen, für die uns anderen Imkervereine beneiden. Basierend auf diesen Grundlagen haben sich, Stand heute, über 250 Mitglieder für unseren Verein entschieden. Damit sind wir einer der größten Imkervereine in Hessen, sind sehr leistungsfähig mit gut funktionierenden Strukturen.

Die Basis dafür wurde vor 36 Jahren, mit dem Bau der Imkerhütte geschaffen. Der Verein zählte 1987 nur 35 Mitglieder! Nur mit dem unerschütterlichen Willen aller und hoher Identifikation mit dem Verein war der Kraftakt Hüttenbau nur möglich. Materialspenden, auch die Unterstützung durch die Gemeinde Roßdorf trugen sehr zum Erfolg bei.

Aus dem Gefühl der Wertschätzung gegenüber der Gründergeneration entstand die Idee, zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen einzuladen. Vielleicht erwächst aus der Idee auch ein festes Format, eine regelmäßige Einrichtung, ein neuer Treffpunkt. In jedem Fall konnten wir einen unvergesslichen, fröhlichen Nachmittag mit unseren Senioren verbringen, haben vielen Erzählungen aus den Gründerjahren zuhören können.

Vielen Dank dafür und Euer unermüdliches Wirken für den Verein.

Euer Vorstand