Praxisgruppe des BZV Roßdorf

Bienenvölker und Ausstattung

Das Praxisgruppe betreut zusammen mit den Neuimkern im Laufe des Jahres vier Bienenvölker (Wirtschaftsvölker). Im Frühjahr werden in der Regel zwei Ableger gebildet, die als Ersatz für eventuell im Winter absterbende Völker dienen. Im folgenden Frühjahr werden überzählige Völker verkauft – vorzugsweise an Neuimker.
Es soll eine gleiche Anzahl von Zander- und DN-Beuten genutzt werden. Der Verein stellt dem Praxisteam die gesamte Ausstattung für die vorgenannten Völker zur Verfügung. Eine genaue Liste ist noch zu erarbeiten. Die Ausstattung soll einer gut geführten Hobbyimkerei entsprechen. Die Ausstattung soll neu angeschafft werden und auf einem einheitlich System beruhen; z.B. Liebig-Beuten von Holtermann oder von Dehner. Für die Ausstattung soll im Keller eine gewisse Grundfläche und ein Regal für die Lagerung zur Verfügung stehen. Dem Praxisteam sollten mindestens noch vier weitere Schlüssel für die Zugänglichkeit von Freifläche, Hütte, usw. übergeben werden.

Unterhaltung der Bienenvölker, Ergänzung der Ausstattung, Honig

Die Unterhaltung der Bienenvölker und die notwendige Ergänzung der Ausstattung sollte aus den Honigerträgen und eventuellem Völkerverkauf finanziert werden. Nur bei Missernten oder hohen Völkerverlusten hilft der Verein mit finanziellen Mitteln.

Arbeitsweise des Praxisteams

Anker für die Praxisausbildung von Neuimkern sollen auch in Zukunft die Monatsgespräche von Hans König und Werner Hofmann sein. Es ist anzustreben, dass am Tag der Monats- gespräche vorher ein Praxistermin ist, so dass dieser im Monatsgespräch vertieft werden kann. Die Schwierigkeit ist dabei, dass die Monatsgespräche eventuell nicht für das ganze Jahr vorher festgelegt werden können.

Das Praxisteam trifft sich in noch festzulegenden Abständen und bespricht die Inhalte der Neuimkerausbildung. Es plant die Praxistermine und die Inhalte die an diesen Terminen vermittelt werden sollen. Im Laufe der Zeit werden diese Planungstermine weniger werden können, da sie sich jährlich wiederholen. Es sollten aber auch Termine zum Erfahrungsaustausch stattfinden.

Es ist ein Austausch der Ausbilder über digitale Medien anzustreben (Email oder Whatsapp). So ist jeder auf aktuellem Stand und kann sich gegebenenfalls auch einbringen. Es ist z.B. wichtig, dass jeder Ausbilder schnellstens informiert wird wer Neuimker ist. Jeder Ausbilder sollte auch Zugang zu den Kontaktdaten der Neuimker haben. Das ist mit dem Datenschutz abzugleichen.

Für die Praxisausbildung sollten an einem Tag vier Ausbilder anwesend sein. Die Einladung zu dem jeweiligen Praxistermin sollte aus dieser Gruppe erfolgen. Bei der Ausbildung können je zwei Ausbilder sich um eine Neuimkergruppe kümmern. Einer führt z.B. vor und kontrolliert die Ausführung, der zweite steht für Fragen zur Verfügung, hält die Gruppe zusammen und reicht Hilfsmittel und Werkzeuge an. Mit dieser Vorgabe wird jeder Ausbilder 4-5 Termine im Jahr wahrnehmen. Es ist zudem erwünscht, dass die Ausbilder am Praxistermin auch am eventuell stattfindenden Monatsgespräch teilnehmen. Die Ausbilder vermitteln ihre eigene imkerliche Praxis. Es wird nicht verlangt, dass sie sich nach externen Vorgaben richten müssen. Eine Angleichung der Praxis wird sich wahrscheinlich über den o.g. Erfahrungsaustausch ergeben.

In Zeiten höheren Arbeitsaufwandes, z.B. bei der Schwarmkontrolle, ist es anzustreben, dass die Neuimker selbständig Arbeiten ausführen (eventuell zusammen mit einem Ausbilder). Es ist denkbar, dass sich die Ausbildung auch über die Arbeiten an den Neuimker-Ablegern erstreckt wenn diese auf dem Gelände des BZV Roßdorf stehen.

Die Arbeit an den Völkern ist mittels Stockkarte zu dokumentieren. Ebenso sollte ein Protokoll über den Praxistermin erstellt werden. Dabei ist es wichtig auf offene Fragen hinzuweisen und Anregungen weiterzugeben. Eine lückenlose Dokumentation ist entscheidend.

Die Abgabe von Ablegern und Wirtschaftsvölker an die Neuimker wird von dem Praxisteam gemeinsam organisiert. Dabei können die Ausbilder auch entsprechend eigene Völker zur Verfügung stellen; die Königinnen sollten weiter von Hans König zur Verfügung gestellt werden. Hierüber ist mit dem Vorstand zu reden; auch hinsichtlich des Kostenersatz.

Das Praxisgruppe nimmt jederzeit nach gemeinsamen Beschluss weitere Imker als Ausbilder auf.

Festlegung der Struktur

Die Struktur sollte aber nicht für immer festgelegt sein sondern sollte sich nach der Erfahrung richten und entsprechend flexibel verändert werden können. Veränderungen werden gemeinsam besprochen und mehrheitlich entschieden. Ein Mitglied der Praxisgruppe sollte als Beirat im Vereinsvorstand vertreten sein.